Über uns

"Nur gemeinsam sind wir stark"

Mit dem Motto "Gemeinsam in unserer Gemeinde" machte unser Haus sich im September 2011als Modellprojekt für den Kreis Rendsburg-Eckernförde erfolgreich auf den Weg  "von der Kita zum Familienzentrum". Drei Jahre dauerte die Entwicklungsphase, begleitet von Fachberatung und Supervison. Die Aufgaben und Angebote des Familienzentrums haben sich seither stetig weiterentwickelt.

Nicht nur Eltern und Kindern aus dem Kindergarten sind bei uns willkommen, sondern alle Familien aus Aukrug, Grundschulkinder und Jugendliche, Senioren. 

Seit 2015 gehört eine Koordinationsfachkraft zum Leitungsteam.

Unser Familienzentrum wird gefördert durch:


Unsere Aufgabe

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“

 

Dieses alte afrikanische Sprichwort kennen wahrscheinlich die allermeisten – und dahinter steckt eine einfache Idee:

Kinder sind toll!

Das Leben mit Kindern bringt unzählige wunderbare Momente mit sich, in denen man vor Liebe und Glücksgefühl überlaufen möchte.

Und genauso wissen alle Eltern:

Kindererziehung bedeutet viel Arbeit, die manchmal sehr anstrengend und nervenzehrend ist und einen an seine Grenzen bringen kann. Da ist es gut zu wissen, dass sie nicht nur auf den Schultern von einem oder zwei Menschen ruhen muss, sondern auf viele verteilt werden darf.

Zu den Aufgaben des Familienzentrums gehört es, herauszufinden, was für Familien in Aukrug eine Unterstützung sein kann, um den Herausforderungen des Alltags gestärkt entgegenzutreten. Dies geht nur in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit Eltern und allen, die sich in unserer Gemeinde für das Wohl der Kinder einsetzen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden dann im Familienzentrum Angebote erarbeitet, die für alle Familien gleichermaßen einfach erreichbar und umsetzbar sind.

"Hilfe - ich weiß nicht weiter!"

Welche Eltern kennen ihn nicht, den Punkt, an dem sie mit ihrem "Latein am Ende" sind?

Er kann sehr früh kommen, z.B. wenn ein Säugling ständig schreit oder nicht richtig essen will. Er kann erreicht sein, wenn ein Kind in die Trotzphase kommt und ein bis dahin lammfrommer Engel sich plötzlich in ein wütendes Teufelchen verwandelt. Vielleicht auch erst, wenn der tägliche Kampf mit den Hausaufgaben immer wieder tränenreich endet, oder wenn Kinder zum "Pubertier" werden.

Viele Gründe können Auslöser sein für den Stoßseufzer "Was soll ich bloß machen?"

Darüber reden hilft auf jeden Fall!

Meistens reicht es schon, Ärger und Frust bei der eigenen Mutter, einer guten Freundin oder anderen Eltern loszuwerden und vielleicht gleich noch den einen oder anderen guten Tipp mitzunehmen.

Ein offenes Ohr finden Eltern außerdem immer bei den KollegInnen in unserem Haus. Stellen Eltern und Pädagoginnen dann gemeinsam fest, dass der gute Tipp allein nicht mehr ausreicht, wissen die Kolleginnen, an wen man sich wenden kann und helfen gern, den Kontakt aufzunehmen.

Handlungsfelder

Familienzentren werden gefördert durch Landesmittel, deren Bewilligung an bestimmte Vorgaben geknüpft sind. Dazu gehört u.a. die Umsetzung sogenannter Handlungsfelder wie:

  • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Stärkung der Elternkompetenzen durch Bildungs- und Beratungsangebote
  • Schaffung eines gelingenden, angstfreien Übergangs von der Kita in die Grundschule
  • Förderung und Unterstützung von benachteiligten Kindern
  • Förderung einer bruchlosen Bildungsbiographie
  • Förderung der Integration

Kindergarten und Schule tragen mit ihren Angeboten dazu bei, dass ein Großteil dieser Handlungsfelder umgesetzt werden kann. Aufgabe des/der Familienzentrumskoordina-tors/in ist es, erkennbare Lücken durch eigene Angebote oder durch die Vernetzung mit anderen Institutionen, Vereinen und Verbänden zu schließen.

Generationenübergreifend

Die Angebote richten sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen in Aukrug. Das bedeutet, sie sind nicht nur für die im Kindergarten "beheimateten" Familien zugänglich, sondern ebenso für Familien mit älteren Kindern, Jugendliche und Senioren.

Innerhalb der Gemeinde sind wir gut vernetzt und haben mit anderen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden bereits viele gemeinsame Aktivitäten organisiert, an denen Alt und Jung gleichermaßen Spaß hatten und gegenseitig voneinander lernen konnten.

Elternbildung

 „Ich leite ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen“

 

Wir kennen diesen Satz aus der Werbung, er ist die Antwort einer Hausfrau auf die Frage „Und was machen Sie beruflich?“

Es war eine der besten und scharfsinnigsten Antworten aller Zeiten.

Mütter und Väter leisten tatsächlich einen herausfordernden Fulltime-Job in führender Position – oftmals neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit.

 

In einem Unternehmen geht niemand davon aus, dass Führungskräfte auf Anhieb mit allen neuen Themen vertraut sind und stets wissen, wie man in schwierigen Situationen mit anderen Unternehmensangehörigen umgehen muss, damit alle zufrieden sind. Es ist völlig selbstverständlich, dass sie Weiterbildungen besuchen und an Coachings oder Beratungen teilnehmen.

Warum glauben also alle, dass Eltern bei der Geburt des Kindes das erforderliche Wissen mit in die Wiege gelegt bekommen haben?

 

Mittlerweile werden zum Glück auch spezielle Weiterbildungen, Coachings und Beratungen für „Familienmanager“, also Mütter oder Väter, die den größten oder alleinigen Teil der Verant-wortung im Familienalltag übernehmen, selbstverständlicher.

Im Familienzentrum werden solche Elternkurse, Vorträge und Workshops regelmäßig angeboten. Hier erfahren Eltern Wissenswertes über die Entwicklungsphasen der Kinder, über Resillienz und verschiedene Herangehensweisen in Konfliktsituationen, "Brüllfallen" und über den ganz besonderen „Schatz im Kind". Und auf einmal wird klar, warum Streit und Stress in bestimmten Situationen vorprogrammiert sind und wie eine Kleinigkeit große Veränderungen erzielen kann.