Unsere Kräuterwanderung mit der Familie

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 14 Kinder und 11 Erwachsene auf den Weg, im Wald der Kurklinik Tönsheide nach essbaren Kräutern zu suchen.

Nach einem Begrüßungsspiel und einer kurzen Einführung, worauf wir achten müssen wenn wir Wildkräuter sammeln, ging es los.

 

Am Anfang der Strecke, waren einige Gegenstände am Wegesrand verteilt (versteckt) und es gab die Aufgabe herauszufinden: Was gehört hier nicht her?

 

Plastikbecher, Blumentopf, Ball, Wäscheklammer oder Kaffeefilter waren natürlich schnell gefunden. Für Kartoffel, Radieschen, Wurzel und Muschel brauchten wir schon einen genaueren Blick. Bei so vielen wachsamen Augen wurde die Zwiebel, die in einem Busch hing und der kleine grüne Trinkhalm von einigen Kindern schon entdeckt, bevor Mami oder Papi diese wahrgenommen hatten.

 

Mit geschärftem Blick sammelten wir nun Löwenzahn, Giersch, Gundermann, Knoblauchrauke oder Gänseblümchen. Sogar Brennnesselspitzen kamen in unsere Tüten hinein.

 

An einer Bank im Wald machten wir dann eine kurze Pause. Es gab leckere kleine  Kräuterbrötchen und als Getränk dazu Giersch Limo; natürlich mit Rezepten zum selbst ausprobieren. Außerdem durfte jeder noch die sehr gesunden Samen der Brennnessel kosten.

Doch nicht nur Wildkräuter sind essbar. Die Linde wurde schon von den Germanen ''Salatbaum'' genannt, weil ihre Blätter sich sehr gut für einen Salat eignen. Da probierte der eine oder andere dann auch noch ein zartes Lindenblatt.

 

Zum Schluss breiteten wir unsere Fundstücke aus, die wir so ganz nebenbei noch gesammelt hatten.

Von einigen Kindern hörte ich einige Tage später, dass zu Hause schon einige Rezepte ausprobiert wurden. Wir wünschen euch weiterhin viel Freude beim Sammeln und Essen von Wildkräutern.

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